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Ich bin bei der Feuerwehr - bei den  "FIRE-KIDS"!!!

 

Integration/Inklusion, auch hier bei der Kinderfeuerwehr VORDORF Realität Freiwillige Feuerwehr Vordorf :


Vor fünf Jahren kam Joy, ein Mädchen mit DOWN-Syndrom, zu den "Fire-Kids".

Die Betreuer haben schon sehr genau überlegt, ob sie das machen und was da auf sie zukommt.

Letztlich haben sich alle sehr bewusst dafür entschieden.

Probleme gab es im Vorfeld keine, außer, das Joy eben mehr Erklärungen und Hilfestellungen benötigt als ihre Kameradinnen und Kameraden.

Und die anderen Kinder?

Für sie ist Joy halt Joy, der man ab und zu hilft, wenn es nicht so klappt. Sonst nichts.

Sie sind unvoreingenommen.

Sie lernen frühzeitig, Toleranz zu üben, und die Welt so kennen, wie sie wirklich ist.



Mittlerweile macht nicht nur Joy, sondern auch Gesa (ebenfalls ein Kind mit Down-Syndrom) mit, beide sind voller Eifer dabei (auch bei den Wettbewerben) und werden von ihren Kameradinnen und Kameraden voll akzeptiert !

 

                                

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Ihr fragt euch bestimmt, wie ich da hin gekommen bin ?

Schaut´ mal  hier - das stand bei uns in der Tageszeitung:

 

 

 

                                

 

VORDORF.

Joy-Malin sitzt auf dem Fußboden des Wohnzimmers. Sie spielt,

zieht an der Leiter des Feuerwehrautos.

Das Mädchen lacht, als die Sirene losheult.

Joy-Malin ist sechs Jahre alt – und seit kurzem Mitglied bei den

Vordorfer „Fire-Kids“.

Sie hat das Down-Syndrom.

Ab einem Alter von sechs Jahren nehmen die Vordorfer Kinder ihre

Feuerwehr auf.

„Das gilt für alle.

 

Für uns war also von vornherein klar:

Joy geht zu den Fire-Kids“, sagt ihre Mutter Tina Krahmann-Meinecke.

Keinen Moment habe es daran auch nur den geringsten Zweifel gegeben.

Eine besondere Leidenschaft für die Feuerwehr habe  die Sechsjährige vorher

zwar nicht gehabt.

„Aber sie ist eben überall dabei – auch im Schützenverein.“

Die Feuerwehr kenne sie von Festenund aus Filmen.

 

Und:

 

Ihre große Schwester Kendra, wurde mit 18 Jahren kürzlich in den aktiven

Dienst berufen.

Joy schiebt einen Puppenwagen durch das Wohnzimmer der Familie Manz.

Ihre Freundin Gesa hat sich ein Spielzeug-Stetoskop umgehängt.

Das vierjährige  Mädchen geht auf seine Mutter zu, um sie abzuhorchen.

Gesa hat ebenfalls das Down-Syndrom.

 Ihre Mutter, Andrea Manz, ist Betreuerin bei der Vordorfer Kinderfeuerwehr.

Joys Entwicklung ist verzögert, derzeit ist sie geistig etwa auf dem Stand einer Vierjährigen.

 Insgesamt zweieinhalb Jahre ihres Lebens lag sie im Krankenhaus, mehrere Male stand es auf der Kippe,...

 „In den vergangenen Jahren hat sie aber sehr aufgeholt“, betont ihre Mutter.

 „Sie ist im totalen Aufwind.“

Heute ist Joy wieder sehr lebensfroh – und lebhaft. Munter erzählt sie drauf los, läuft durch das Haus.

Doch eben da liegt mitunter das Problem.

„Sie ist ein kleiner Dickkopf, ein Wegläufer.

Wenn sie sich langweilt, geht sie einfach“, sagt Krahmann-Meinecke.

 So auch beim Feuerwehrtraining.

Seit etwa einem halben Jahr ist sie dabei – zumindest auf dem Papier.

Bei den Übungen war sie allerdings erst fünfmal. „Bis jetzt lief es auch noch zur Probe“, erklärt Andrea Manz.

Mit drei weiteren Betreuerinnen kümmert sie sich um 25 Fire-Kids.

 

Größer wird die Gruppe nicht.

Nun soll ein fünfter Betreuer hinzu kommen: Rüdiger Manz.

„Er ist dann nur für Joy da.“

 

Das behinderte Mädchen brauche viel Aufmerksamkeit und deshalb jemanden, der sich nur um sie kümmert, ihr komplexere Dinge einfacher und ausführlich erklärt.

 

Auch wenn Joy nicht immer genau wisse, was da eigentlich passiert, „findet sie es ganz einfach toll, mit so vielen Kindern zusammenzusein“, betont ihre Mutter.

 

„Dabei zu sein tut ihr wirklich gut.“ Sie sei sehr stolz darauf und entwickele merklich mehr Selbstvertrauen, Durchsetzungsvermögen und soziale Kompetenz.

„Früher war sie mehr ein Einzelgänger. Das ändert sich jetzt. Sie ist deutlich aktiver.“

 

Diese positive Entwicklung sei auch auf die Fire-Kids zurückzuführen.

„Mir und der ganzen Feuerwehr liegt es sehr am Herzen, dass es klappt, Joy zu integrieren“, betont Andrea Manz.

Ortsbrandmeister Klaus Engeler sowie Gemeindebrandmeister Hermann Schölkmann und Samtgemeindebürgermeister Helmut Holzapfel hätten sich ebenfalls begeistert gezeigt.

„Als Betreuer haben wir uns aber schon sehr genau überlegt, ob wir das machen und was da auf uns zukommt“, sagt Manz.

„Letztlich haben wir uns alle sehr bewusst dafür entschieden.“

Ihre Tochter Gesa steht ebenso bereits auf der Anmeldeliste für die Fire-Kids.

Probleme gab es im Vorfeld keine. Und die anderen Kinder?

„Für sie ist Joy halt eine neue“, sagt Manz.

Sonst nichts.

 Die beiden Frauen haben es sich zur Aufgabe gemacht, aufzukären und behinderte Menschen in die Gesellschaft zu intergrieren.

„Nicht jeder ist es gewohnt, mit ihnen umzugehen“, sagt Krahmann-Meinecke.

Noch immer haben sie im Alltag mit zahlreichen Vorurteilen zu kämpfen.

 Manchmal verwundere sie die Unwissenheit anderer, manchmal sei sie über die Ansichten und Äußerungen mancher Mitmenschen erschrocken.

„Wir wollen Hemmschwellen abbauen, den anderen die Berührungsängste nehmen“, sagt sie.

 

Dies sei bei Kindern einfacher: „Sie sind unvoreingenommener.

Sie lernen frühzeitig, Toleranz zu üben, und die Welt so kennen, wie sie wirklich ist.“

 

Ziel und Hoffnung der Mütter ist, dass es irgendwann selbstverständlich ist, wenn Behinderte und Nicht-Behinderte gemeinsam in der Feuerwehr sind.

„Die Gemeinschaft steht im Vordergrund“, ergänzt Manz. Zumal es sich beim Training der Fire-Kids nicht um eine feuerwehrtechnische Ausbildung handele.

Die Kinder werden auf die Jugenwehr vorbereitet. Zwar werde ab und an auch mit Feuer experimentiert, schonmal mit Sand und Wasser gelöscht.

In erster Linie gehe es jedoch um Brand- und Verkehrserziehung, Erste Hilfe und das Erlernen grundsätzlicher Regeln.

„Es wird viel gespielt und gebastelt sowie etwa das VW-Werk, das Planetarium oder die Braunschweiger Berufsfeuerwehr besucht“, sagt Manz.

„Immer wenn wir am Gerätehaus vorbeifahren, will Joy, dass ich anhalte und sie dort absetze“, sagt Krahmann-Meinecke.

„Nach dem Training erzählt sie ganz begeistert davon.

Auch wenn bei ihr manches etwas länger dauere, könne sie alles mitmachen.

Und: „Beim Staffellauf ist Joy genauso schnell, wie alle anderen.

Sie kennt ihre – körperlichen – Grenzen ganz genau.“


- Die beiden Mütter stehen als Ansprechpartner zum Thema Down-Syndrom per

E-Mail zur Verfügung: mailto:strunztina@aol.com  .(Krahmann-Meinecke)


 

Stichwort:

Als Down-Syndrom bezeichnet man eine spezielle Genommutation beim Menschen,

 bei der das gesamte 21. Chromosom oder Teile davon dreifach vorliegen. Daher

 lautet eine weitere übliche Bezeichnung Trisomie 21. Neben für das Syndrom als

typisch geltenden körperlichen Merkmalen sind in der Regel die kognitiven Fähigkeiten des betroffenen Menschen beeinträchtigt, so dass es zu einer geistigen Behinderung kommen kann.

 

                                

 

 

 

27.08.2011:

DAS ist Intregration !

FEUERWEHRWETTKÄMPFE IN MEINE.

Joy´s MANNSCHAFT HAT VON 13 Mannschaften den 4 !ten PLATZ GEMACHT !

HURRRRRAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAA !

Es war ein suuuper Puplikum.

An alle Feuerwehrkameraden/innen einen HERZZZZZLICHEN DANK für den tollen TAG !

 

                                

 

 

 

 

 

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